Taylor Schilling fühlte sich anders als andere Gleichaltrige.

Taylor Schilling

Taylor Schilling

Die 'Orange is the New Black'-Darstellerin kann mit der Rolle der 'Piper Chapman' aus dem 'Netflix'-Dama sympathisieren, da sie weiß, wie es sich anfühlt, wenn man gesellschaftliche Regeln nicht einhält.

Dem Magazin 'DIVA' verriet Schilling: "Ich war nie im Gefängnis, also habe ich diese Art von Erfahrungen nicht gemacht. Aber ich verstehe den Blickwinkel desjenigen, der den Regeln folgen und heiraten, Kinder bekommen und erfolgreich sein sollte. In meiner Kindheit habe ich mich immer anders als alle gefühlt und das war etwas, das ich an Piper verstanden habe. Im Gefängnis muss sie die Maske fallen lassen und aufhören, zu versuchen, eine Rolle zu spielen. Als ich anfing, die Rolle zu spielen, war ich fasziniert von all den Dilemmas, in denen sie im Hinblick auf wer sie wirklich ist und wer sie vorgibt zu sein steckt."

Schilling gibt im Interview außerdem zu, dass sie glaubt, als Draufgängerin geboren worden zu sein. Sie erklärte: "Ich glaube, ich wurde einfach als Draufgängerin geboren. Meine Eltern hatten keine gute Beziehung. Es gab kein 'Hier gehörst du hin. So veranstaltet man eine Teeparty mit seinen Freunden. So geht man auf einen Ball'. Es war chaotisch. Ich dachte mir 'Naja, dann kann ich auch einfach etwas anderes machen'. Was ich an der 'New York University's Tisch School of the Arts' gelernt habe, weiß ich zu schätzen. Es nahm mir die Angst vor der Bühne. Ich habe keine Angst vor Tschechow oder Shakespeare. Aber ich fragte mich 'Wie viel mehr Theorie können wir besprechen?' Ich musste los fliegen."


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