Taryn Manning will gegen die Stadt New York klagen.

Taryn Manning

Taryn Manning

Die 'Orange is the New Black'-Darstellerin wandte sich an den Obersten Gerichtshof, um gegen ein ihr widerfahrenes Unrecht vorzugehen. 2014 wurde die Schauspielerin verhaftet und mehrere Stunden festgehalten, obwohl keine Straftat gegen sie vorlag. Das soll dem New Yorker Polizeikommissariat durchaus bewusst gewesen sein. Der 37-Jährigen wurde zu der Zeit vorgeworfen, ihre Freundin Jeanine Heller beleidigt und gedroht zu haben, wobei der Fall letztendlich gegen Heller ausgelegt wurde, die daraufhin eine sechsmonatige Haftstrafe wegen Stalking absitzen musste. Die Unschuld Mannings soll zu dem Zeitpunkt der Verhaftung also schon eindeutig gewesen sein.

Der Oberste Gerichtshof muss nun entscheiden, ob eine Klage gegen den Big Apple berechtigt ist - sobald der Antrag durch ist, wird Manning wohl in weiteren Klagen gegen diese Ungerechtigkeit vorgehen wollen. Sollte es so weit kommen, wird es zukünftig wahrscheinlich vor allem um jede Menge Geld gehen. Doch Manning ist den amerikanischen Gerichten kein unbekanntes Gesicht. Erst vor wenigen Wochen machte die 'Not A Girl'-Darstellerin Schlagzeilen, als ihre Stylistin eine einstweilige Verfügung gegen sie erwirken wollte. Hier kam Manning nochmal ungeschoren davon, lediglich ihr guter Ruf fängt allmählich an zu bröckeln.