Pedro Pascal schämt sich dafür, nichts gegen den unaufhaltsamen Aufstieg Donald Trumps zum US-Präsidenten getan zu haben.

Pedro Pascal

Pedro Pascal

Der 'Game of Thrones'-Schauspieler stammt aus einer Familie Liberaler aus Chile und gibt zu, dass ihn die momentane politische Situation in den USA frustriere. Er habe das Gefühl, er hätte sich mehr gegen die populistischen Ideen Trumps stellen müssen. Gegenüber dem Magazin 'ShortList' sagt Pedro: "Auch wenn die Arbeit als Künstler in jeder Hinsicht schwierig ist und es hart ist, von etwas zu leben, für das man eine Leidenschaft hegt, ist es nicht genug, etwas auf Social Media zu posten. Ich habe mit meiner Schwester 2003 gegen den Irak-Krieg demonstriert. Meine Familie und ich waren immer, ich würde sagen, liberale Aktivisten, wenn es die Möglichkeit dazu gab. Aber ich habe nicht den Mut dazu, meine Karriere aufzugeben und alles, was ich habe, einem bestimmten Zweck zu widmen. Und ja, im Moment fühle ich mich deshalb schuldig."

Der 42-Jährige verrät zudem, dass er den Film 'The Iron Lady' mit Meryl Streep als ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher, der 2011 erschienen war, hasse. Er erklärt: "Ich war wirklich wütend darüber, wie weich, bezaubernd und süß der Film war. Und, so toll Meryl Streep auch war, fühlte ich mich sehr unwohl, nicht mit ihrer Darstellung, aber dem Film als Ganzes. Der Film war sch***e. Belassen wir es dabei."