Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia am Wochenende verurteilen zahlreiche Prominente die Rechtsextremisten.

Hayley Williams

Hayley Williams

Auf Twitter sprachen sich bekannte Gesichter wie Schauspieler Seth Rogen und Musikproduzent Mark Ronson gegen den Hass aus und kritisierten auch den US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump und seine Mitarbeiter aus dem Weißen Haus. Hayley Williams, die Frontfrau der Band Paramore, schrieb zum Beispiel: "Die Nachrichten machen mich krank, genauso wie Rassisten in Anzügen, die um die Tatsache herumtanzen, dass Nazis eine Parade durch die Straßen veranstalten und das bei Tageslicht." Sänger John Legend tweetete: "Wir haben Nazi Sympathisanten und weiße Nationalisten im Weißen Haus. Verurteilt sie auch. Sie sollten kein Geld von Steuerzahlern erhalten." Musiker Billy Bragg postete ein Bild, auf dem Neonazis zu sehen sind, die Flaggen mit dem Hakenkreuz tragen. Dazu schrieb er: "Wir haben diese Flaggen bereits einmal vernichtet und wir werden es wieder tun."

Am Samstag (12. August) war eine Kundgebung Rechtsradikaler eskaliert, die gegen einen Beschluss des Stadtrates der 50.000 Einwohner-Stadt protestierte. Dieser beschloss, eine Statue des Konföderierten-Generals Robert F. Lee aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg entfernen zu lassen. Ein Auto raste in Menschen, andere wurden mit Pfeffersprays attackiert. Eine Frau starb, zahlreiche wurden verletzt.